Gastbeitrag von Helmut Käsmann
Anlieferer am Wertstoffhof der Stadt Hünfeld am Breitzbacher Weg können dort trotz der finanziellen Unterdeckung auch weiterhin Hausmüllmehrmengen abgeben.
Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat nach Angaben von Bürgermeister Benjamin Tschesnok entschieden, dieses Angebot weiter vorzuhalten, obwohl dafür allein für 2025 überplanmäßige Haushaltsmittel von rund 5.500 Euro erforderlich waren.
Grund dafür ist nicht nur die gestiegene Anlieferungsmenge, 2024 waren es 35 Tonnen, im vergangenen Jahr schon 50 Tonnen, sondern auch die Abrechnungssystematik des Landkreises, der die Kosten nach Tonnage aus dem Budget des Zweckverbandes Abfallsammlung für den Landkreis Fulda erstattet, während vor Ort im Wertstoffhof nach Volumen abgerechnet wird.
Nach den Worten des Bürgermeisters wird deshalb geprüft, ob im Zuge des geplanten Umzuges des Wertstoffhofes zur Kompostieranlage eine Möglichkeit geschaffen werden kann, Hausmüllmehrmengen nach Gewicht zu berechnen.
Trotz der höheren Kosten, die die Stadt Hünfeld aus Eigenmitteln bereitstellen muss, hat der Magistrat der Stadt Hünfeld entschieden, die Entsorgungsmöglichkeit beizubehalten, da sonst vermehrt wilde Müllablagerungen in der Landschaft drohen, die aufgrund des Entsorgungsaufwandes dann zu noch höheren Aufwendungen führen würden.
